Moin — dein erster Push, ganz ohne Terminal-Gefummel
Alles im eingebauten Panel. Keine Extension, kein Schnickschnack. 🦀
github.comDie GitHub-Anbindung bringt VS Code von Haus aus mit — fehlt nur noch Git.
Auf git-scm.com → Download for Windows → .exe starten. Die meisten Häkchen passen — bei diesen dreien lohnt ein Blick:
Der Rest ist Weiter → Install. Alles andere kannst du getrost so lassen.
Neues PowerShell- oder Eingabeaufforderungs-Fenster auf, und tipp:
git --version
Kommt sowas wie git version 2.4x.x zurück? Läuft. ✅
Kleiner Stolperstein: das Fenster nach der Installation einmal neu aufmachen, sonst kennt es git noch nicht.
Git schreibt Name + E-Mail in jeden Commit. Einmal global setzen, sonst meckert's beim ersten Mal:
git config --global user.name "Maik Kasper"
git config --global user.email "du@example.com"
Nimm am besten die E-Mail, die auch bei GitHub hinterlegt ist.
git config --global init.defaultBranch main
…macht main zum Startzweig (GitHub-Standard). Nachschauen: git config --global --list.
Im Projektordner macht git init aus einem 08/15-Ordner ein echtes Git-Repository:
cd C:\Pfad\zu\deinem\projekt
git init
Git legt einen versteckten .git-Ordner an — da drin wohnt die ganze Historie.
Genau das macht der Button Repository initialisieren im Panel — git init, nur ohne Tippen.
Einmal verstanden, was unter der Haube läuft — ab hier klickst du's einfach in VS Code.
Links in der Leiste das Verzweigungs-Symbol — oder faul per Strg+Shift+G.
Die kleine Zahl am Symbol sagt dir, wie viele Dateien sich geändert haben.
Ordner offen, noch kein Repo? Dann wartet da schon Publish to GitHub:
VS Code fragt kurz nach Login + privat/öffentlich — zack, Repo ist online.
Schon ein Repo am Start? Clone Repository → GitHub-Link rein.
Mehr ist es wirklich nicht. Der Rest sind Feinheiten.
Geänderte Dateien landen unter Changes. Das + nimmt sie mit an Bord.
Das + oben neben Changes schnappt sich alles auf einmal.
Staged heißt nur: „das kommt in den nächsten Commit". Gespeichert ist noch nix.
Nachricht rein → Commit (oder Strg+Enter). Fertig, lokal gesichert. ✅
Ein Commit ist ein Speicherpunkt — da kommst du immer wieder hin zurück.
| Was | Wann | |
|---|---|---|
| Push | deine Commits hoch zu GitHub | nach dem Commit |
| Pull | Neues von GitHub runter | bevor du loslegst |
Sync macht beides in einem Rutsch: erst Pull, dann Push.
Unten links in der Statusleiste — Branch + die zwei Pfeile:
„1 ↑" heißt: ein Commit steht abfahrbereit nach oben.
GitHub ist der gemeinsame Treffpunkt — jeder hat seine eigene lokale Kopie:
Push = deine Commits hoch · Pull = die der anderen runter.
Der typische Ablauf — ein entspanntes Hin und Her über GitHub:
Goldene Regel: immer erst Pull, dann Push. Sonst mault Git — dein Stand ist zu alt.
Beim Pull führt Git die Commits der anderen mit deinen zusammen. Meist ganz automatisch — ihr habt ja an verschiedenen Ecken gewerkelt.
Solange ihr euch nicht in die Quere kommt, merkt ihr vom Merge fast nichts.
Habt ihr beide dieselbe Zeile angefasst, kann Git nicht raten, wer recht hat → Konflikt:
<<<<<<< deine Version
const port = 3000
=======
const port = 8080
>>>>>>> von GitHub
VS Code legt beide nebeneinander + Buttons Accept Current / Incoming / Both. Du wählst, committest — erledigt.
Ein Branch ist eine eigene Arbeitslinie. main = der stabile Hauptzweig:
So bastelst du an einem Feature, ohne main anzufassen — der bleibt immer lauffähig.
git switch -c feature-login # neuer Branch, direkt drauf
# … arbeiten, committen …
git switch main # zurück auf main
git merge feature-login # Feature einbauen
In VS Code: unten links der Branch-Name → anklicken zum Wechseln/Erstellen.
Statt direkt in main zu mergen, schickst du deinen Branch hoch und machst auf GitHub einen Pull Request auf:
main → alle pullen den neuen StandEin PR heißt im Grunde: „guck mal drüber und bau's ein". So bleibt's im Team sauber. 🦀
Klein & oft committen schlägt den großen Rundumschlag.
Strg+Shift+G → Source Control+ = Stage · Commit = speichern · Sync = tauschenVerhakt? Rechtsklick auf die Datei → „Discard", und die Änderung ist Geschichte.
Ändern → Stage → Commit → Sync.
Kein Terminal, keine Magie — nur ein Panel und vier Handgriffe.
Ab hier hilft nur eins: einfach machen. Der erste Push ist der schwerste — danach läuft's. 🦀